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Auch für die HDK 1996 entstanden: 12 zeitgeistige Ikonen


Die Grundidee bestand darin, mittelalterliche Ikonen mit neuzeitlichen (typo-)grafischen Mitteln zu „bearbeiten“. Über inhaltlich dezent bereinigte Scans von Ikonentafeln wurden Schriftfragmente und Symbolzeichen gelegt. Die Interpretationen zeichnen sich durch eine völlig neue Sicht des Inhalts aus – bis hin zur kompletten Umdeutung.

Wurden mit den verwendeten Schrifttypen bereits formal alle Register gezogen, machten Anspielungen auf aktuelles Zeitgeschehen den Bildersturm noch drastischer. Das erhabene Design der Rahmen mit Blattgold-Anmutung tut indes sein übriges.

Kostproben folgen _